Klare Forderungen an Müller-Fleisch
Lokales Online
Enzkreis (fg). Über 400 Menschen haben bereits einen Aufruf auf der Internetseite der SPD-Bundestagsabgeordneten Katja Mast unterzeichnet. In ihm wird Müller-Fleisch aufgefordert, Verantwortung für die Wohnverhältnisse ihrer Beschäftigten unabhängig von der Art des Vertragsverhältnisses zu übernehmen. Außerdem soll Müller-Fleisch alle Kosten im Zusammenhang mit dem Infektionsgeschehen bezahlen und veröffentlichen, mit welchen Subunternehmen und welchen Vermietern zusammengearbeitet wird. Ferner soll die Geschäftsführung darlegen, was getan wird, damit sich solche Ereignisse nicht wiederholen, und eindeutig versichern, dass es keine gesundheitlichen Risiken für Menschen in der Region und den Beschäftigten gibt. Darüber hinaus fordert Mast bessere Sicherheits- und Arbeitsbedingungen, ordentliche Löhne und Vertragsbedingungen. Die Landesregierung fordern die Unterzeichner des Aufrufs auf, die Kontrollmöglichkeiten der Kommunen bei Unterkünften zu stärken und Regelungen wie in Niedersachsen zu erlassen, in denen eine Mindestgröße für Wohnflächen definiert wird.
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