Kirchengemeinden sollen „zusammen wachsen“

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Bezirkssynode beschäftigt sich unter anderem mit dem Pfarrplan 2024 – Stelle des Dekans soll nach den Sommerferien neu besetzt sein

Mühlacker (pm). In ihrer Frühjahrstagung hat sich die Synode des Kirchenbezirks Mühlacker als regionales Kirchenparlament schwerpunktmäßig mit dem Bericht der Schuldekanin Gabriele Karle und den Aktivitäten der Bezirkswerke und Bezirkseinrichtungen befasst. Die Gemeindevertreter wurden aber auch über die weiteren Schritte zur Umsetzung des Pfarrplans informiert, der – wie bereits berichtet – bis 2024 eine Einsparung von 3,25 Stellen im Kirchenbezirk Mühlacker vorsieht.

Ernst-Dietrich Egerer, der als Stellvertreter die derzeit vakante Stelle des Dekans ausfüllt, plädierte laut einer Mitteilung dafür, dass das landeskirchliche Motto „zusammen wachsen“ im doppelten Wortsinn verstanden werden sollte. Die Grundlagen seien auch durch Dekan i. R. Ulf van Luijk gelegt worden. Die Synodalen beschlossen, bei der evangelischen Landeskirche in Württemberg aufgrund eines landeskirchlichen Interesses den Antrag auf eine Reduzierung der Zielzahl um 0,25 Pfarrstellen zu stellen. Dies sei möglich, wenn Stellenanteile für überregionale Aufgaben im landeskirchlichen Interesse aufgewandt würden, wie es im Kloster Maulbronn der Fall sei. Dort werde „seit Jahren mit hohem Einsatz die Fortführung der aus dem landeskirchlichen Projekt ‚Kirche für das Volk‘ geistliche Bildungsarbeit“ durch die Pfarrstelle am Ort geleistet, machte Egerer deutlich. Was die Nachfolge von Ulf van Luijk betrifft, besteht laut dem Vorsitzenden der Bezirkssynode, Bernd Dingler, die Aussicht, dass die Stelle nach den Sommerferien neu besetzt sei.

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