Kino im Innenhof des Landratsamts
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Enzkreis (pm). Zum Open-Air-Kinoabend lädt das Medienzentrum Pforzheim-Enzkreis am Freitag, 13. Juli, in den Innenhof des Landratsamts ein. Gezeigt wird der französische Film „Ein Dorf sieht schwarz“ aus dem Jahr 2016. Der Film von Regisseur Julien Rambaldi spielt Mitte der 70er Jahre und erzählt die wahre Geschichte eines Schwarzafrikaners, der in einem Nest in der französischen Provinz seine erste Stelle als frischgebackener Arzt antritt. Beginn der Vorführung ist mit Einbruch der Dunkelheit um etwa 21.45 Uhr; der Eintritt ist frei. Der Film ist freigegeben ohne Altersbeschränkung. Wer bequemer als auf Bierbänken sitzen möchte, darf gerne eigene Sitzgelegenheiten mitbringen. Es werden alkoholfreie Getränke zugunsten der Notfallseelsorge der Freiwilligen Feuerwehr verkauft. Bei Regen entfällt die Veranstaltung.
Seyolo Zantoko, gespielt von Marc Zinga, hat es geschafft: Nach Jahren harter Arbeit hält der im heutigen Kongo geborene Waisenjunge die Urkunde als Doktor der Medizin in Händen. Wie der junge Mediziner mit seiner Familie versucht, sich in das Dorfleben zu integrieren und dabei nicht nur gegen die Starrköpfigkeit der einheimischen Bauern kämpfen muss, sondern auch in politische Ränkespiele hineingezogen wird, ist bestes Kino aus Frankreich: Lakonisch und ein wenig spöttisch erzählt, entlarvt der Film wie nebenbei die Methoden von Populisten, die Gerüchte streuen, ohne sie je beweisen zu müssen – und sich notfalls pro forma ganz schnell von ihren eigenen Aussagen distanzieren.
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