Kinderporno-Ring trifft sich im Darknet
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44-jähriger Betreiber einer Plattform zum Tausch von Fotos und Videos muss mit langer Haftstrafe rechnen
Dafür, dass er pädophil ist, kann der Angeklagte nichts. Dafür, dass er seine perverse Neigung ausgelebt hat, schon. Einen 44-Jährigen, der über das Darknet Kinderpornografie verbreitet hat, erwartet eine mehrjährige Haftstrafe.
Pforzheim. Der Sachverständige sah bei seiner Einschätzung vor der Großen Strafkammer in Pforzheim am gestrigen dritten Prozesstag keine Gründe für eine verminderte Schuldfähigkeit. Zwar hatte der Angeklagte jedes Gespräch mit dem Sachverständigen verweigert, auch seine Sexualentwicklung liegt im Dunkeln, trotzdem stand dem Gutachter viel Ansichtsmaterial zur Verfügung. Von August 2015 bis März 2019 betreute „luckyeddy“ im Darknet eine Plattform, die es einem verschworenen Club von 32 Mitgliedern erlaubte, kinderpornografische Bilder und Videos der übelsten Sorte auszutauschen.
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