Kindern einen eigenen Weg aufzeigen

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Die „Kiste“ ist zehn Jahre alt: Einrichtung hilft Kindern süchtiger oder psychisch kranker Eltern

Vom Projekt zum festen Angebot: Die Einrichtung „Kiste“ des Deutschen Kinderschutzbunds in Pforzheim feiert ihr zehnjähriges Bestehen.

Sie begehen den zehnten Geburtstag der „Kiste“(v. li.): Thomas Gustorff, Ulrich Schierlinger und Doris Möller-Espe. Foto: Roth

Sie begehen den zehnten Geburtstag der „Kiste“(v. li.): Thomas Gustorff, Ulrich Schierlinger und Doris Möller-Espe. Foto: Roth

Pforzheim/Enzkreis. Der achtjährige Bernd (Name geändert) kam im Sommer 2012 mit seiner Mutter zur Beratungsstelle. Seine Mutter hatte sich gerade von seinem drogenabhängigen Vater getrennt, der sich mittlerweile in Haft befand. Bernd sprach nicht viel, wirkte sehr verängstigt, spielte Mäuschen, in der Hoffnung, nicht aufzufallen. Erst kümmerte man sich speziell nur um ihn, dann kam er in eine Kindergruppe. Er malte gerne, sprach aber immer noch wenig. Im Frühjahr durfte Bernd dank einer großzügigen Spende an einer Zirkusfreizeit teilnehmen und trat dort als Raubtier auf. Über die „Verwandlung“ von der Maus in ein Raubtier freuten sich die „Kiste“-Mitarbeiter.

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