Kinderbetreuung ist gut und kostet viel Geld

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Gemeinde Ötisheim hebt die Elternbeiträge moderat an

Ötisheim (fg). In Ötisheim steigen die Kindergartengebühren leicht an. Das hat der Gemeinderat am Dienstag einstimmig beschlossen. „Durch den Neubau des Kinderhauses Ölacker, die Sanierung des Waldkindergartens und die Umsetzung des Tagesbetreuungsbaugesetzes entstehen hohe Kosten, die zum Großteil aus Steuermitteln der Gemeinde erbracht werden“, erklärt Bürgermeister Werner Henle. Der Elternbeitrag decke niemals die gesamten Kosten ab, die ein Kindergartenplatz verursache. In Ötisheim betrage der Deckungsgrad gerade einmal zehn Prozent, der jetzt auf 12,4 Prozent steigen soll. Landesweit wird ein Deckungsgrad von 20 Prozent angestrebt. Was Henle besonders freut: Der Ötisheimer Elternbeirat hält in seiner Stellungnahme die Erhöhung der Beiträge für angemessen und lobt ausdrücklich die gute Arbeit in den Kindergärten.

Gleichzeitig machte der Bürgermeister deutlich, dass das Defizit für die Kommune bei der Kinderbetreuung „weiter und weiter marschiert“. Dafür nannte er einige Gründe: „Vor 20 Jahren hatten wir 200 Kinder, die von 14 Erzieherinnen betreut wurden, heute haben wir doppelt so viele Erzieherinnen für 140 Kinder. Die Gruppen werden kleiner, und am Personalschlüssel wird immer weiter gedreht.“ Höhere Standards gebe es aber leider auch in Ötisheim nicht zum Nulltarif.

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