Kinderarzt gibt schweren Herzens auf

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Knittlinger Mediziner findet keinen Partner und keinen Nachfolger für seine Praxis

Eine Nadel im Heuhaufen, so scheint’s, ist inzwischen einfacher zu finden als ein Nachfolger für eine Praxis in der Kleinstadt. Davon kann Johannes Garvelmann, niedergelassener Kinderarzt in Knittlingen, ein trauriges Lied singen.

Kinderarzt gibt schweren Herzens auf

Muss schweren Herzens mangels Nachfolger aufgeben: Kinderarzt Johannes Garvelmann. Foto: Stein

Knittlingen. Die jahrelange Suche nach einem Partner oder einem Assistenten – einem Arzt in Facharztausbildung – für die gut gehende Praxis am Pflegmühleweg blieb erfolglos. Praxisvermittlungsportale und die Bemühungen verschiedener Makler erbrachten ebenso wenig Resonanz wie zwei große Briefaktionen. Alle Kinderkliniken in ganz Deutschland hat der Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin mit Schwerpunkt für Neuropädiatrie und Epileptologie inklusive eines Exposés zu seiner ansprechenden und modernen Praxis angeschrieben. Gerichtet war das Anschreiben sowohl an Chefärzte als auch an Assistentenvertreter. Das Ergebnis: null.

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