Keine Angst mehr vor Schnittwunden
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Die Uhlandschule Mühlacker verfügt nun über eine Schulsanitätergruppe – Alle zwei Jahre soll es Erste-Hilfe-Ausbildungen geben
Mühlacker. Panik lösen Verletzungen an der Uhlandschule Mühlacker nicht mehr aus. Aus gutem Grund: Seit dem gestrigen Freitag gibt es dort eine offizielle Schulsanitätergruppe. „Hilflosigkeit im Notfall gibt es nicht mehr“, freut sich Andreas Peter, Klassenlehrer der siebten Klasse. Seine Schüler haben von Jasmin Heierhoff und Patrick Vieres vom ASB Bildungszentrum Pforzheim alles für die Erstversorgung bei Verletzungen gelernt. „Das ist etwas für die Lebenspraxis“, findet Peter. „Auch außerhalb der Schule können die Schüler mit den Erste-Hilfe-Maßnahmen helfen.“ Batir Sibel hat auf jeden Fall ihre Angst vor Hilfsmaßnahmen überwunden. „Erst mal checken, wie die Situation ist“, meinte die Schulsanitäterin gestern. Sie lobte die beiden Trainer, die das ihrer Meinung nach „sehr gut gemacht haben“.
Jasmin Heierhoff (v. li.), Patrick Vieres (ASB Pforzheim), Klaus Notter und Gert Meier (Rotary Club Mühlacker-Enzkreis) haben mit Andreas Heber und Christine Herrmann-Krischke die Schulsanitätergruppe an der Uhlandschule in Mühlacker ins Leben gerufen. Foto: Fotomoment
Eine theoretische und eine praktische Prüfung haben die elf Siebtklässler erfolgreich bestanden. Zur Einweihung der Schulsanitätergruppe zeigten sie gestern vor den Augen der gesamten Schule, was sie können. „Schnittwunden, Knochenbruch, Kopfverletzung – vor so etwas habe ich früher Angst gehabt“, berichtete Batir Sibel. Bei der Präsentation stellte sie dann aber unter Beweis: „Das Selbstvertrauen, um zu helfen, habe ich jetzt“. Ihr war es dabei aber auch wichtig, bei ihren Mitschülern „Interesse zu wecken“. Denn schließlich sollte der Sanitätsdienst „immer wieder Nachwuchs bekommen“.
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