Kaution oder Bearbeitungsgebühr?

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Knittlingen (cb). Nach dem Wegfall der früher am alten Feuerwehrhaus angebrachten Wasserentnahmestelle ist nun die langersehnte Nachfolgerin in der Nähe des Friedhofs in Betrieb gegangen. Dafür bedankte sich der Knittlinger CDU-Sprecher im Gemeinderat, Klaus Meiser, bei der Verwaltung, berichtete aber gleichzeitig von ersten Beschwerden. So hätten Nutzer, die früher einen Schlüssel besessen hätten, die damals ihrer Meinung nach als Kaution hinterlegten 20 Euro nicht zurückerhalten; diese seien eine Bearbeitungsgebühr, habe die Auskunft an die Betroffenen gelautet. Die Hintergründe der lang vor ihrer Zeit getroffenen Regelung konnte Kämmerin Nadine Pfaffeneder nicht mehr beleuchten. Allerdings sei der Betrag in ihrem Amt nie als Kaution verbucht worden, sagte sie. „Ich bin mir ziemlich sicher, dass es eine Kaution war“, wandte die Stadträtin Petra Jankowski (Alternative Liste) ein. Sie hoffe nun sehr darauf, dass einer der langjährigen Nutzer der Wasserentnahmestelle zu Hause noch einen Beleg für den erhaltenen Schlüssel finde, aus dem die Sachlage klar hervorgehe. Für diesen Fall erwarte sie, dass die Stadtverwaltung entsprechend reagieren werde.

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