Karte zeigt wieder mehr grüne Flecken

Enzkreis

Innerhalb von drei Tagen sind sieben Enzkreis-Kommunen ohne Neuinfektionen geblieben. Aber: Virus fordert weitere Todesopfer.

Unsere Grafik zeigt die Entwicklung zwischen dem 19. und dem 22. Januar. Grafik: MT

Unsere Grafik zeigt die Entwicklung zwischen dem 19. und dem 22. Januar. Grafik: MT

Enzkreis/Pforzheim (pm). Wie das Gesundheitsamt am Freitag mitgeteilt hat, sind ein Mann und eine Frau aus Pforzheim und eine weitere Frau aus dem Enzkreis Mitte, Anfang 80 im Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorben. Damit steigt die Zahl der Covid-19-Todesfälle in Pforzheim auf 101, im Enzkreis auf 164.

Am Freitagnachmittag, als das Landesgesundheitsamt nach einem Anstieg um 23 im Enzkreis beziehungsweise 24 in Pforzheim die 7-Tage-Inzidenz mit 94,7 und 168,3 angab, wurden vom Landratsamt Enzkreis wieder gemeindescharfe Fallzahlen veröffentlicht. Der Vergleich zum Dienstag, als die Daten letztmals bekanntwurden, bestätigt den Trend der vergangenen Tage. Im Vergleich zum Dezember wurden deutlich weniger Positivtests registriert. Sieben Enzkreis-Kommunen – darunter Illingen, Knittlingen, Sternenfels und Wiernsheim – verzeichneten seit Dienstag gar keine Zuwächse. In Mühlacker dagegen gab es laut Landratsamt im selben Zeitraum zwölf weitere Betroffene. Acht Fälle kamen jeweils in Königsbach-Stein, Niefern-Öschelbronn und Straubenhardt hinzu. Im Großteil der Städte und Gemeinden des Enzkreises ist die Zahl der akut Infizierten zurückgegangen. In Illingen fallen in diese Kategorie derzeit 27 Menschen, in Knittlingen zwölf, in Maulbronn 17, in Mühlacker 125, in Ölbronn-Dürrn und Ötisheim je sieben, in Sternenfels zwei und in Wiernsheim acht. Für eine Entwarnung ist es aber zu früh. Dies zeigt sich auch daran, dass in manchen Gemeinden die Zahl der akut Erkrankten beziehungsweise Infizierten wieder angewachsen ist, allein um sechs in Straubenhardt.

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