Karte für Radler und Wanderer

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Erweiterte Auflage erschienen

Enzkreis. Neuer, besser, umfassender nach der Erstauflage 2004 und vor allem auch robust sei die neue Radwanderkarte für den Enzkreis und die Stadt Pforzheim, sagt der Präsident des Landesamts für Geoinformation und Landentwicklung Luz Berendt. Dieser weist auch auf weitere Besonderheiten der neuen Freizeitkarte hin, mit der man natürlich auch wandern kann. Doch die Radfahrer sind im Fokus, denen man mit roten Markierungen ähnlich der schwarzen Piste beim Skifahren signalisiert, dass es an dieser Stelle dann ganz schön den Buckel hoch geht. „In Zeiten der Pedelecs ja kein Problem mehr“, findet der Erste Bürgermeister der Stadt Pforzheim, Roger Heidt. Ohnehin dem Fahrradfahren nicht abgeneigt ist Landrat Karl Röckinger, der nicht nur ab und zu von Pforzheim aus die Strecke zu seinem Haus nach Grunbach tapfer strampelnd zurücklegt, sondern auch jedes Jahr zu einer Radtour einlädt – dieses Mal entlang der Weser. So weit reicht die vorgestellte Karte zwar nicht, aber sie schaut schon noch über den Landkreis hinaus Richtung Calw, Vaihingen und Karlsruhe.

Roger Heidt (v.li.), Luz Berendt und Karl Röckinger stellen die erweiterte Auflage der neuen Radwanderkarte für die Region vor.Foto: Roth

Roger Heidt (v.li.), Luz Berendt und Karl Röckinger stellen die erweiterte Auflage der neuen Radwanderkarte für die Region vor.Foto: Roth

„Radfahrer sind tolle Gäste, die haben Hunger und Durst und gehen früh ins Bett“ – da spricht der ehemalige Tourismusdirektor aus Roger Heidt. So gesehen müsste eigentlich, findet Karl Röckinger, jeder Hotelier ein paar Radkarten auslegen. Und die sind in der Tat mit 7,20 Euro recht preisgünstig. Wenn auch bei den Hoteliers erst noch Werbung gemacht werden muss, so sind die Karten ganz sicher in Buchhandlungen, beim Landratsamt, bei der Tourist-Info in Pforzheim und beim Landesamt zu haben. Luz Berendt betont zwar, dass „die gute alte Karte“ nicht aus der Mode kommt, aber den modernen Zeiten verschließt man sich natürlich nicht – es ist auch ein QR-Code auf der Karte im Maßstab 1:50000 zu finden. Seit der ersten Auflage der Radwanderkarte ist übrigens nicht nur digital einiges passiert: Das durchgängig beschilderte Radwegenetz bringt es mittlerweile auf 870 Kilometer.

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