Kanadier Toth gastiert in Knittlingen

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Weltklassik am Klavier

Knittlingen (pm). Weltweit begeistert der preisgekrönte kanadische Pianist Marc Pierre Toth seine Zuhörer von der Magie der klassischen Musik – einerseits durch sein pianistischen Können und andererseits durch seine humorvolle Art, mit der er Zusammenhänge und Hintergrundwissen auf leichte Weise verständlich macht. Am kommenden Samstag, 2. November, um 17 Uhr gastiert der Künstler, der sein Chemie-Ingenieur-Studium abbrach, um sich professionell der Musik zu widmen, im evangelischen Gemeindehaus in Knittlingen und präsentiert ein Potpourri zum 200. Geburtstag von Richard Wagner. Enthalten sind transkribierte Opernpassagen wie Isoldes Liebestod aus dem Tristan, Elsas Traum aus Lohengrin oder der Pilgerchor aus dem Tannhäuser. Abgerundet wird das Programm mit Liszts Rhapsodie Nummer 14 und dem Variationszyklus „Totentanz“ – beide Hans von Bülow.

Wäre Franz Liszt nicht gewesen, wäre das Leben von Richard Wagner wohl anders verlaufen – sowohl beruflich als auch privat. Früh erkannte Liszt das Großartige in den Werken Wagners und war zeitlebens nicht nur ein Bewunderer, sondern auch ein Förderer seiner einzigartigen Musik. Mit seinen zahlreichen Klavier-Transkriptionen von Ouvertüren und Arien gelang es Liszt, Wagners Meisterwerke einem größeren Publikum zu Gehör zu bringen und seinen Bekanntheitsgrad zu fördern. Aber auch privat spielte Liszt eine nicht zu unterschätzende Rolle, verließ seine Tochter Cosima doch letztlich Mann und Kinder, um ihr Leben mit Richard Wagner zu verbringen.

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