Kampfansage nach bitterer Enttäuschung

VfB

Die Stuttgarter Volleyballerinnen nutzen nach katastrophalem Start im Pokalfinale gegen den VfB Suhl das Momentum nicht und verlieren nach einem kuriosen Tie-Break mit 2:3. Nun zählt für den Bundesliga-Spitzenreiter nur noch der Kampf um die deutsche Meisterschaft.

Gesenkter Blick: Zuspielerin Pia Kästner (li.) ist die Enttäuschung deutlich ins Gesicht ­geschrieben.

Gesenkter Blick: Zuspielerin Pia Kästner (li.) ist die Enttäuschung deutlich ins Gesicht ­geschrieben.

(Foto: imago/Tonhäuser)

Mannheim - Auch vier Stunden nach der Pleite im Pokalfinale war das Lächeln noch nicht zurückgekehrt. Die Augen der Stuttgarter Volleyballerinnen blickten ins Leere, als sie bei der Siegerehrung ein paar Meter neben dem Podest standen, auf dem die Konkurrentinnen vom VfB Suhl ihren Triumph feierten. Alle wollten diese wertlosen Silbermedaillen, die ihnen umgehängt worden waren, schnellstmöglich loswerden und nur noch weg – raus aus dem Fokus der Kameras und der Halle, in der sie diese schmerzhafte 2:3-Niederlage (17:25, 18:25, 25:15, 25:23, 13:15) kassiert hatten. „Der Frust“, sagte Pia Kästner, „ist schon sehr groß.“ Über das Ergebnis. Über die verspielte Chance. Aber auch über die eigene Leistung.

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