Kampf um Sender auch in Sachsen
Lokales Online
In der Kleinstadt Wilsdruff setzt sich ein Förderverein
für den Erhalt eines Masts ein – Anhänger suchen Sponsoren
Ebenfalls bedroht: der nicht mehr aktive Sendermast im sächsischen Wilsdruff. Foto: Lill
Mühlacker/Wilsdruff. Wie in Mühlacker hat sich auch in der sächsischen Kommune ein Verein gegründet. Ehrenmitglied bei diesem „Förderverein Funkturm Wilsdruff“ ist Wolfgang Lill aus Pirma, der sich mit aller Kraft für die Bewahrung des Mittelwellensendermasts engagiert, der mit seinen rotweißen Farben und 153 Metern Höhe quasi ein entfernter kleiner Bruder des 273 Meter gen Himmel ragenden Mühlacker Masts sein könnte. Eingeweiht worden sei der Funkturm 1954, sagt Lill, der ehrenamtlich „Bildberichte“, wie er sagt, für die Internetplattform „radiomuseum.org“ schreibt. Seit 2013 sei der Mittelwellensender außer Betrieb.
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