Kampf für den Sender an allen Ecken

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Gemeinderat hat sich zu „Notsitzung“ getroffen – Kann Mast gerettet werden? Thomas Knapp zeigt sich weiter zuversichtlich

Der Kampf um den Sendermast geht weiter. Drähte laufen heiß, Emotionen schlagen hoch, Kontakte bis auf höchste Ebene werden genutzt – und der Mühlacker Gemeinderat hat sich zu einer „Notsitzung“ zusammengefunden. Und doch: Kann es trotz allem noch ein Happy End für alle Senderfans geben?

Kampf für den Sender an allen Ecken

Geht für den großen Sendermast – im Hintergrund rechts – die Sonne unter oder wird sie für ihn weiter strahlen?Foto: Ulrich Gayer

Mühlacker. Rückblick: Am späten Mittwochvormittag hatte Oberbürgermeister Frank Schneider die Presse darüber informiert, die Stadt werde sich, wie vom Gemeinderat am Dienstagabend nichtöffentlich beschlossen, dafür einsetzen, dass der Südwestrundfunk (SWR) das Sender-Areal samt dem Mast direkt an eine Investorengruppe verkaufen möge. Sei der Rundfunksender dazu nicht bereit, werde ein Zwischenerwerb angestrebt. Wenig später, am frühen Mittwochnachmittag, teilte OB Schneider wie berichtet mit, dass sein kurz zuvor geführtes Gespräch mit dem Verwaltungsdirektor des Südwestrundfunks erfolglos verlaufen sei. Der Verwaltungsrat des SWR habe entschieden, dass der Mast in der nächsten Woche abgerissen werde, weil Gefahr in Verzug sei. Ein Verkauf, ob an die Stadt oder andere Interessenten, komme deshalb nicht mehr infrage.

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