Kammer: Betriebe direkt beauftragen
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Zusammenarbeit mit Generalunternehmern hat Vorteile, birgt aber auch Risiken
Mühlacker. Mängel bei der Ausführung und Handwerker, die immer noch auf ihr Geld warten: Die Stadt Mühlacker hat mit dem Unternehmen, das sie beim Bau des neuen Jugendhauses als Generalunternehmer eingesetzt hatte, schlechte Erfahrungen gemacht und ihm gekündigt.
Neues Jugendhaus Mühlacker: Unter anderem beim Einbau von Türen und Fenstern wurde nach Meinung von Fachleuten gepfuscht. Foto: Kollros
Ist ein solcher Reinfall die Ausnahme von der Regel, oder kommt dergleichen öfter vor? Das Mühlacker Tagblatt hat nachgefragt. Zumindest der Handwerkskammer Karlsruhe sind Pannen mit Generalunternehmern nicht fremd. „Immer wieder“ komme es vor, dass die als Subunternehmer tätigen Handwerksbetriebe am Ende die Dummen sind, sagt Hans-Günter Engelsberger, Leiter der Pforzheimer Außenstelle und Rechtsberater der Handwerkskammer. Der Grund dafür sei nicht selten, dass eine Firma in Insolvenz falle und die einzelnen ausführenden Betriebe nicht oder nicht ganz auszuzahlen vermöge, weiß der Experte aus Erfahrung.
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