Juwel und Monolith

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Pforzheim (pm). Das zweite Sinfoniekonzert der Badischen Philharmonie unter Florian Erdl am Sonntag, 1. Dezember, im CongressCentrum Pforzheim wird mit einem der populärsten Violinkonzerte überhaupt eröffnet, Felix Mendelssohn Bartholdys funkelndem Violinkonzert in e-moll. Solistin ist die junge Münchner Geigerin Ye-Eun Choi. Zuletzt konzertierte sie unter anderem mit dem NHK Symphonie Orchestra, der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern und dem BBC Philharmonic Orchestra. Das Major-Label Deutsche Grammophon hat sie unter Vertrag genommen. Felix Mendelssohn Bartholdys Violinkonzert beginnt mit einem verträumten Thema der Solo-Violine, welches sie mit irrwitzigen Triolen fortführt und das dann vom Orchester aufgegriffen und kraftvoll durchgeführt wird. Nach einer beeindruckenden Kadenz und Wiederholung des Themas geht es nahtlos in den langsamen zweiten Satz über, ehe der flott tänzelnde dritte Satz mit Aplomb endet.

Nach der Pause steht mit Anton Bruckners 5. Sinfonie ein echtes Schwergewicht der Orchesterliteratur auf dem Programm. Hier wechseln sich elegische Streichermotive, lyrische Orchesterpassagen und feierliche Bläserchoräle ab. Bruckner zeigt sich in seiner Fünften als Meister des Kontrapunkts. Eine Musik, die den Hörer mal andächtig zurücksinken lässt und dann wieder hinweghebt. Nicht umsonst wird diese Sinfonie auch mit einem „Kathedralbau“ verglichen. Ein großartiger Konzertabend mit der Badischen Philharmonie Pforzheim

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