Justizbetrieb läuft im Krisenmodus
Lokales Online
Viele Prozesse werden vertagt – Richter müssen trotzdem jeden Tag schwere Entscheidungen treffen
Auch in der Coronakrise muss die Justiz funktionieren – allerdings mit vielen Einschränkungen, von denen einige unvermeidbare Ausnahmen gemacht werden müssen. Fotos: Hansen
Pforzheim. „Hauptverhandlungen finden nur noch statt, wenn der Richter sie unter Berücksichtigung aller aktuellen Umstände für zwingend erforderlich hält“, erklärt Andreas Heidrich. Dies sei zum Beispiel der Fall, wenn ein Angeklagter in Untersuchungshaft sitzt. Heidrich: „Wir können ihn dort ja nicht monatelang warten lassen.“ Auch den Prozess einer Frau, die in der Psychiatrie untergebracht war, hat Heidrich am vergangenen Montag abgeschlossen.
Wir freuen uns, dass Sie sich für
einen Artikel interessieren.
Jetzt registrieren und weiterlesen.
- ➔ Alle Webseiteninhalte
-
➔ Inklusive aller
Artikel
- ➔ Jederzeit kündbar
Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen