Jury lobt Solar- und Energiepreis aus
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Bei der 19. Auflage des Wettbewerbs stehen Konzepte für Gebäude im Vordergrund – Bewerbung bis Anfang Juli möglich
Pforzheim/Enzkreis (pm). „Der Solar- und Energiepreis stellt in diesem Jahr effiziente Energiekonzepte für Gebäude in den Mittelpunkt, denn noch immer ist ein viel zu hoher Anteil der CO2-Emissionen auf die Beheizung von Räumen und die Warmwasserbereitung zurückzuführen“, sagt Mathias Morlock, der mit Harry Arndt und Edith Marqués Berger das Energie- und Bauberatungszentrums (ebz) Pforzheim führt. Es gehe nicht nur um Neubauten, für die es bereits ausgereifte Konzepte gebe, sondern auch um die Sanierung alter Häuser. In Pforzheim und im Enzkreis werde viel, aber nicht genug getan, um fossile Ressourcen zu schonen und die Energiewende voranzutreiben. Wer auf gute Wärmedämmung setze, die Heizung optimiere und erneuerbare Energien nutze, setze ermutigende Zeichen.
Energieberater Uwe Müller, Julia Lauer vom Landratsamt Enzkreis, die ebz-Geschäftsführer Mathias Morlock und Harry Arndt, Janine Mielke, ebenfalls vom ebz, und Kreishandwerksmeister Rolf Nagel hoffen beim Solar- und Energiepreis 2018 auf eine rege Teilnahme der Hausbesitzer. Foto: Peche
Nun ruft die Geschäftsführung des ebz Hausbesitzer auf, sich zu beteiligen. „Ich würde mich sehr freuen, wenn der Wettbewerb um den Solar- und Energiepreis 2018 wieder auf eine hohe Resonanz stieße“, sagt etwa Harry Arndt. Der Wettbewerb um den Solar- und Energiepreis, der in Pforzheim und dem Enzkreis ausgeschrieben wird, soll diejenigen belohnen, die Solaranlagen zur Strom- und/oder Wärmeerzeugung einsetzen und bei der Wärmedämmung und Heizungsoptimierung mehr tun, als gesetzlich gefordert ist. Am Ende wird eine Jury aus verschiedenen Fachleuten den Preis ausloben. „Für das Ausfüllen der Wettbewerbsunterlagen braucht man schon etwas Zeit“, so Harry Arndt, „schließlich benötigt die Jury eine Reihe verlässlicher und vergleichbarer Daten zum Energiebedarf der jeweiligen Gebäude“. Und Energieberater Uwe Müller ergänzt: „Selbstverständlich geben wir vom ebz gerne Hilfestellung beim Ausfüllen des Formulars.“ Auch die Architekten und die Handwerkerschaft seien behilflich.
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