Jugendteams vorwiegend mit Flüchtlingen besetzt

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Badischer Fußballverband würdigt die Integrations-Arbeit des SV Kickers Pforzheim mit einer Anerkennungs-Urkunde

Pforzheim (pm). Der SV Kickers Pforzheim hatte sich 2017 mit seiner A-Jugend beim Jugendpreis Gottfried Fuchs für Integration beworben. Dafür hat der Verein nun vom Badischen Fußballverband (bfv) eine Anerkennungsurkunde erhalten. Sedat Kinik, Kreisjugendleiter des Fußballkreises Pforzheim und selbst ein gutes Beispiel für Integration, übergab die Urkunde an Vereinspräsident Murat Sanlitürk, Vizepräsident Nikolai Ziegler und Jugendleiterin Anna Manjkatz.

Mehr als die Hälfte der 450 Mitglieder des Pforzheimer Stadtvereins sind Kinder- und Jugendliche. Dennoch fiel es in den vergangenen Jahren schwer, die Jugendmannschaften zu besetzen. Der im Juli 2016 neu gewählte Vorstand, bestehend aus Murat Sanlitürk, Didier Phillipps und Nikolai Ziegler übernahm die nicht einfache Aufgabe, den Verein wieder auf Kurs zu bringen. Durch Aufrufe in sozialen Medien und Zeitungen konnten wieder Mannschaften der A-, B- und C-Jugend mit vorwiegend jugendlichen Flüchtlingen am Spielbetrieb angemeldet werden. „Bei der C- und B-Jugend hielt der Erfolg nicht lange, doch die A-Jugend, trainiert von Thilo Mayer, ist ein gelebtes Beispiel wie Integration funktionieren kann“, freut sich Ziegler. „Bis heute haben wir bei jedem Training bis zu 35 Spieler aus vielen Ländern auf dem Platz.“ Die Herkunftsländer reichen von Ghana, Eritrea, Senegal, Kenia bis Syrien und Irak.

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