Jugendstrafen für räuberisches Duo
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Pforzheim (weg). „Eigentlich war es ein Totalschaden. Es war für uns alle ein schlechter Tag.“ Das stellte der 39 Jahre alte Goldschmiedemeister als Zeuge vor dem Jugendschöffengericht im Rückblick auf den 18. Mai 2012 fest. An jenem Tag, gegen 16.30 Uhr, hatten zwei junge Männer, 19 und 17 Jahre alt, das Juweliergeschäft in der Pforzheimer Nordstadt überfallen, das er zusammen mit seinem Vater führt. Auch für die Angeklagten war es ein schlechter Tag gewesen, denn der Ältere wurde zu einer Jugendstrafe von dreieinhalb Jahren verurteilt, der Jüngere bekam zwei Jahre und zehn Monate Jugendstrafe.
Es war ein stümperhafter Überfall, die Beute angesichts dessen, was hätte erbeutet werden können, lächerlich: 50 Euro bar aus der Ladenkasse und Schmuck im Wert von rund 7400 Euro. Für die Betroffenen allerdings hatte es psychische Folgen – sie erschrecken beide, wenn junge Kunden den Laden betreten. Und, wie der Juniorchef sagte: „Man hat ein mulmiges Gefühl, wenn jetzt die dunkle Jahreszeit kommt.“
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