Jesu Tod in Lied und Text
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Riethmüllers Lukaspassion beeindruckt in der St. Andreas-Kirche
Mühlacker (eld). Musik zur Sterbestunde Jesu hat in der St. Andreas-Kirche in Dürrmenz Tradition. Zu einem ungewöhnlichen Karfreitagskonzert haben sich dort gestern über 200 Gläubige versammelt: Zur Aufführung kam die 1932 von Otto Riethmüller geschriebene Lukaspassion.
Die Lukaspassion von Otto Riethmüller für Sing- und Sprechchor wird in der St. Andreas-Kirche in Dürrmenz aufgeführt. Foto: Stahlfeld
Mehr als 40 Sängerinnen und Sänger füllten den Altarraum, wo außerdem die Mitglieder des Kantatenorchesters Mühlacker Platz genommen hatten. Carolin Becker, Susanne Becker, Katja Krappen, Claudia Schmitz (alle Violine), Birgit Traub (Viola), Uta Süße-Krause (Cello) und Bernd Güther an der Orgel gehörten zu den musikalischen Mitwirkenden – genauso wie die 200 Besucher. Denn ganz im Sinne Riethmüllers (1889-1938) war auch die Gemeinde an der Aufführung beteiligt, wurde gebeten, bei einigen Chorälen mitzusingen. Die Passionsgeschichte sollte, so das Anliegen des Theologen, für die Kirchenbesucher erlebbar werden.
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