„Jeder einzelne Fall ist einer zu viel“

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Polizeihauptkommissar stellt dem Sternenfelser Rat die Kriminalstatistik 2014 vor

Sternenfels. Die registrierten Kriminalfälle in Sternenfels und Diefenbach haben 2014 im Gegensatz zum Jahr zuvor um 3,6 Prozent zugenommen. Das teilte der Leiter des Maulbronner Polizeipostens Manfred Beyle dem Gemeinderat in der Sitzung am vergangenen Donnerstag mit. „Das hört sich erst einmal dramatisch an“, so der Polizeihauptkommissar, „das ist es aber nicht.“ Sternenfels sei trotzdem noch ein weißer Fleck, was Kriminalität anbelange.

Die Polizei warnt leichtgläubige Menschen vor Internetbetrügern.

Die Polizei warnt leichtgläubige Menschen vor Internetbetrügern. Foto: Fotolia

So eine Statistik, das seien nackte Zahlen, weiß Beyle. Woran viele nicht denken würden, sei, dass häufig Einzelschicksale dahinterstecken. Viele wüssten nicht, was beispielsweise ein Einbruch bei manchen Menschen auslöse. „Einbrüche sind tiefe Eingriffe in die Privatsphäre.“ Nach einem der drei Fälle 2014 in Sternenfels habe eine Frau sogar bleibende psychische Probleme davongetragen. „Sie musste ärztliche Hilfe annehmen, weil ihr nach dem Ereignis jeder, der an ihrem Haus vorbeigelaufen ist, sofort verdächtig vorkam.“ Solche Menschen könnten plötzlich nicht mehr ruhig schlafen.

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