Instrumente begleiten durch die Krise
Lokales Online
Auf digitalem Weg geht das Musizieren auch in Corona-Zeiten weiter: Online-Unterricht sorgt bei Schülern für Abwechslung im Alltag
Schlagzeug-Schülerin Julie Grönbeck mit Georgie Hocker beim Unterricht über Discord (links). Virtuell wird auch Anastasia Scheffner von Thomas Autenrieth unterrichtet (rechts). Fotos: Willimek, privat
Enzkreis. „Ein kleines bisschen Normalität in den von Corona geprägten Alltag bringen“ – eine Idee, die sowohl von Musikschülern als auch deren Eltern überwiegend sehr gut aufgenommen wird, wie der Leiter der Musikschule Slapstick mit Standorden in Mühlacker, Vaihingen und Illingen, Georgie Hocker, feststellt. „Die Maßnahme kommt unglaublich gut an. Man kann ja auch nicht den ganzen Tag nur zu Hause sitzen und Hausaufgaben machen“, kommentiert er die derzeitige Situation vieler Schüler. Von seinen Musikschülern habe er mit Blick auf den virtuellen Unterricht schon viele positive Rückmeldungen erhalten. „Es ist einfach schön, wenn da eine kleine Portion Abwechslung drin ist“, so der Eindruck des Musikschulleiters. Eine seiner Schülerinnen ist die 15-jährige Julie Grönbeck. Sie geht normalerweise in Maulbronn aufs Salzachgymnasium und hat durch den digitalen Musikunterricht auch in Corona-Zeiten die Möglichkeit, ihrem Hobby, dem Schlagzeugspielen, nachzugehen. Für sie stellt der Online-Unterricht daher eine willkommene Alternative im stark eingeschränkten Alltag dar. „Ich finde schon, dass es so recht gut klappt. Jetzt ist auch weiterhin jede Woche Unterricht“, freut sich Julie, die vor rund sieben Jahren mit dem Schlagzeugspielen angefangen hat.
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