Instabile Familien kämpfen mit Pandemie

Enzkreis

Die Beratungsstellen des Enzkreises für Eltern und Kinder melden kurz nach Beginn der Sommerferien eine deutlich erhöhte Nachfrage. Es könnte ein Zeichen dafür sein, dass ohnehin belastete Familien in rund eineinhalb Pandemie-Jahren zusätzlich unter Druck geraten sind.

Wo ohnehin schon Konflikte schwelten in Familien, sind die in der Pandemiezeit zusätzlich auftauchenden Streitthemen oft nur noch schwer zu verkraften. Foto: Adobe Stock

Wo ohnehin schon Konflikte schwelten in Familien, sind die in der Pandemiezeit zusätzlich auftauchenden Streitthemen oft nur noch schwer zu verkraften. Foto: Adobe Stock

(Foto: pressmaster - stock.adobe.com)

Mühlacker/Enzkreis. „Wir blicken von Seiten des Sozialen Diensts ein Stück weit mit Sorge auf den Herbst“, erklärt Christopher-Tom Reimann, der stellvertretende Leiter des Jugendamts des Enzkreises. Der Soziale Dienst übernimmt die zentralen Aufgaben der Kinder- und Jugendhilfe im Enzkreis wie die aufsuchende Erziehungs- und Familienhilfe. So stehen seine Mitarbeiter auch nach Beginn der Sommerferien „noch in engem Austausch“ mit den von ihnen betreuten Familien. In der außerschulischen Zeit würden die Anfragen normalerweise zurückgehen. Das sei dieses Jahr jedoch anders. Es gebe eine erhöhte Nachfrage nach ambulanten, also aufsuchenden Hilfen in den Familien beim Allgemeinen Sozialen Dienst im Jugendamt.

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