Initiative sorgt sich um Schmuckstücke
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In vielen Ortskernen warten (Fachwerk-)Häuser auf eine Sanierung und neue Nutzung – Lienzinger Arbeitskreis wirbt für Investitionen
Alte Fachwerkhäuser prägen das Bild der Ortskerne und stehen für das historische Erbe der Region. In der Praxis allerdings gelten die Objekte, wenn es um eine Sanierung und neue Nutzung geht, als besondere Herausforderung. Dieser Umstand beschäftigt unter anderem die Initiative „Herzenssache“ in Lienzingen.
Einer der Sorgenfälle in Lienzingen, die der örtliche Arbeitskreis ermittelt hat: An der Herzenbühlstraße im alten Ortskern wartet ein Fachwerkhaus aus dem Jahr 1607 auf eine Sanierung. Foto: privat
Mühlacker. Im Stadtteil hat ein Arbeitskreis die Bemühungen um ein lebendiges, schmuckes Gemeinwesen zur „Herzenssache“ erklärt, doch bei manchem Anblick blutet den Mitstreitern das Herz. Beispiel Herzenbühlstraße, wo einem denkmalgeschützten Gebäude aus dem Jahr 1607 der Verfall droht. Scheinbar ungenutzt und unbeachtet harrt das Haus, das Jahrhunderte überdauerte, der Dinge; ein Zustand, den die Bürgerinitiative, die sich aus Anlass des 1250-Jahr-Jubiläums und der Zukunftswerkstatt im Stadtteil zusammenfand, nicht kampflos hinnehmen will, zumal es in Lienzingen und darüber hinaus weitere Problemfälle ähnlicher Art gibt. „Diese Themen“, sagt nach einem Treffen in dieser Woche der örtliche Stadtrat Günter Bächle, „sind nicht nur in Lienzingen aktuell, sondern in allen Stadtteilen mit historischem Gebäudebestand wie Mühlhausen, Lomersheim oder Dürrmenz.“ Und dazu in vielen anderen Gemeinden ...
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