In Stuttgart kochen die Emotionen hoch
Stuttgart
Es geht um Fußball, Fassanstich und Jazz: Mit harten Bandagen wird um den Schlossplatz im Sommer 2024 gerungen. Die Fußballbegeisterung, so gibt die Uefa vor, sollte von den Innenstädten in die EM-Stadien „transportiert werden“. Wie könnte eine Lösung des Konflikts aussehen?
So sah es 2006 beim Sommermärchen aus. Lässt sich das wiederholen?
(Foto: dpa/Marijan Murat)
Stuttgart - So verwöhnt ist Stuttgart mit hochkarätigen Großveranstaltungen nicht immer. Fanfest der Fußball-EM 2024 oder der 30. Geburtstag der Jazz Open – ist das womöglich ein Höhepunkt zu viel? Der Streit um den Schlossplatz nimmt seit Tagen an Schärfe zu. Da wird mit harten Bandagen gerungen. Als Jazz-Open-Chef Jürgen Schlensog gegenüber unserer Zeitung polterte, was könne man von Politikern erwarten, deren Jahreshöhepunkt im Anstechen eines Fasses bestehe, reagierte Oberbürgermeister Frank Nopper (CDU), der sich und Finanzbürgermeister Thomas Fuhrmann in diesem Vorwurf erkannte, höchst verärgert. Man dürfe nicht mit persönlichen Beleidigungen beide Großereignisse gegeneinander ausspielen, findet der Rathauschef.
Wir freuen uns, dass Sie sich für
einen Artikel interessieren.
Jetzt registrieren und weiterlesen.
- ➔ Alle Webseiteninhalte
-
➔ Inklusive aller
Artikel
- ➔ Jederzeit kündbar
Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen