In Knittlingen wird es magisch

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Hochkarätige Forscher haben sich für ein dreitägiges Symposium im Juni angekündigt

Knittlingen. Der Posten im Knittlinger Etat liest sich nüchtern: 7000 Euro sind im Entwurf für ein Symposium des Faust-Museums eingeplant. Dahinter verbirgt sich eine dreitägige Veranstaltung, die unter dem Titel „Magie.Tage“ vom 16. bis zum 18. Juni das Weltbild der Renaissance und ihre Spuren bis heute beleuchten soll. Magie als Welterklärung in der Literatur und im geistesgeschichtlichen Kontext: Diese thematische Klammer bietet Raum für ein spannendes Programm, das den Rahmen einer wissenschaftlichen Konferenz im herkömmlichen Sinn sprengen dürfte. Geplant sind unter anderem Vorträge, eine Theateraufführung und eine Stummfilmpräsentation, Livemusik und nicht zuletzt ein echter Knalleffekt: eine Chemie-Experimental-Show.

„Hochkarätige, international tätige Referenten, vor allem Historiker und Naturwissenschaftler, werden hier vor Ort sein“, kündigt Bettina Kirchgessner vom Faust-Museum/Faust-Archiv auf Nachfrage unserer Zeitung an. Die Einzigartigkeit der Tagung lasse sich zum einen an der Tatsache ablesen, dass die Anfrage bei renommierten Referenten auf ein positives Echo gestoßen sei. Zum anderen werde das Symposium von bedeutenden Einrichtungen gefördert wie etwa der Arbeitsgemeinschaft Literarischer Gesellschaften und Gedenkstätten in Berlin. Wie bei den Gretchen-Tagen 2015 werde erneut ein interdisziplinäres Programm geboten, das allen Interessierten offenstehe.

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