Imposanter Jäger ist wieder auf dem Vormarsch

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Uhu galt Mitte des 20. Jahrhunderts als akut gefährdet

Enzkreis. Lange Zeit war der Uhu aus der Region rund um Pforzheim komplett verschwunden. Aber nicht nur im Enzkreis, fast in ganz Deutschland galt der beeindruckende Vogel bereits Mitte des vergangenen Jahrhunderts als hochgradig gefährdet. Die große Eule wurde in der Vergangenheit überall intensiv bejagt, außerdem litt der Uhu wie die Greifvögel unter den starken Giften, die in den 1960er Jahren in der Land- und Forstwirtschaft verwendet wurden.

Imposanter Jäger ist wieder auf dem Vormarsch

Imposantes Tier: Der einst stark bedrohte Uhu ist in die Region zurückgekehrt. Foto: Lechner

Seit einigen Jahren nun ist die weltweit größte Eule wieder auf dem Vormarsch. Auch im Enzkreis sind von den Felsenwänden im Enztal bis hin zu den Steinbrüchen im westlichen Kreisgebiet inzwischen wieder verschiedene Paare heimisch, die für die Natur eine echte Bereicherung sind. Mit seiner Körpergröße von über 60 Zentimetern, seinen orangegelben Augen und den dolchartigen Krallen ist der Uhu eine der imposantesten Vogelarten in der europäischen Vogelwelt. Vor allem im Flug wirkt er dank einer Flügelspannweite von knapp 160 Zentimetern bei den Männchen und fast 170 Zentimetern bei den Weibchen riesig. Natürliche Feinde hat ein ausgewachsener Uhu in der Region so gut wie keine; relativ viele Alttiere sterben aber durch Stromschläge an Hochspannungsleitungen oder durch den nächtlichen Autoverkehr. Junge Uhus sind dagegen durch Marder beziehungsweise in Bodenbruten auch durch Füchse und Wildschweine gefährdet.

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