Immer weniger Wintervögel
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Naturschützer melden ihre Beobachtungen – Starker Rückgang der Meisenpopulation
Enzkreis/Pforzheim. Viele Menschen treibt in diesem Winter die Frage um: Wo sind die Vögel geblieben? So ließen sich auffallend wenige Meisen und Grünfinken in den vergangenen Monaten an Futterstellen sowie in Gärten und Parks blicken. Dass diese Beobachtung flächendeckend zutrifft, bestätigte jetzt Deutschlands größte wissenschaftliche Mitmach-Aktion, die „Stunde der Wintervögel“. Mehr als 120000 Vogelfreunde zählten Anfang Januar eine Stunde lang die Vögel in ihrem Garten und meldeten die Beobachtungen an den Naturschutzbund (NABU) und den Landesbund für Vogelschutz (LBV) – ein Rekordwert für Deutschland. Sie haben dabei knapp 2,8 Millionen Vögel gezählt. Jetzt liegen alle Zahlen aus Bund, Land und Pforzheim/Enzkreis vor.
Immer weniger Meisen lassen sich im Winter in der Region blicken. Die Population bricht fast um die Hälfte ein.Foto: Peche
„So wenige Vögel wie in diesem Winter hatten wir schon lange nicht mehr“, bedauert NABU-Vogelschutzexperte Gerhard Vögele. Bundesweit beobachteten die Teilnehmer durchschnittlich 17 Prozent weniger Tiere als im Jahr zuvor.
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