Im Tunnel bleiben verkohlte Kühlschränke
Stuttgart
Nach dem Brand eines Sattelzug-Anhängers im Engelbergtunnel bei Leonberg wird das Ausmaß der Zerstörung deutlich. Wann Normalität einkehrt, ist fraglich.
Ausgebrannter Auflieger: Der Anhänger hatte Kühlschränke geladen, die nun Schrott sind.
(Foto: Marius Venturini)
Leonberg/Gerlingen - Der Gestank nach Verbranntem ist massiv. Er ist schon in einem der sogenannten Querschläge da, der Verbindungen zwischen der Ost- und der Weströhre des Engelbergtunnels. Öffnet man dann eine der Notausgangstüren, herrscht zunächst: Dunkelheit. Ein paar Meter weiter steht ein Sattelzug, davor ein Tesla mit angeschalteter Warnblinkanlage. In der Ferne, in Richtung Tunnelausfahrt, sind Blaulichter zu erkennen, dazu noch ein Sattelzug. All diese Eindrücke sind begleitet von üblem Gestank. Dann, um kurz nach 18 Uhr am Dienstag, wird bei einem Ortstermin das Ausmaß dessen sichtbar, was am Nachmittag im Engelbergtunnel passiert ist. Dass das deformierte Gefährt mal ein funktionierender Sattelzug-Auflieger gewesen sein soll, ist schwer vorstellbar. Die verkohlten Reste, die daneben liegen, waren offenbar einmal Kühlschränke. Hochleistungsscheinwerfer des Technischen Hilfswerks (THW) beleuchten diese Szenerie.
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