Illingen geht in die Offensive
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Verwaltung informiert zum Caritas-Projekt und kontert Argumente der Bürgerinitiative
Illingen. Nachdem die „Bürgerinitiative für den Erhalt des Wiesentals“, das gegen ein Wohnheim der Caritas kämpft, die Gemeinde Illingen heftig attackiert hat, geht die Gemeinde jetzt selbst in die Offensive. In einem umfangreichen Text „Informationen und Fakten rund um das Caritas-Wohnheimprojekt“, das unserer Redaktion vorliegt, geht sie unter anderem auf den Vorwurf der Initiative ein, das Wohnheim würde mitten in ein Wasserschutzgebiet gebaut, und äußert sich auch zu Details des Grundstücksverkaufs, den der Gemeinderat im November 2017 hinter verschlossenen Türen abgesegnet hat.
Die Gemeinde Illingen räumt zwar ein, dass das betroffene Grundstück tatsächlich in der Wasserschutzzone eins liege, allerdings habe der Gemeinderat bereits 2008 beschlossen, die Brunnen Brühlwiese II und III auch formell zu schließen, nachdem sie schon längere Zeit aufgrund einer Keimbelastung nicht in Betrieb waren. Die Wasserrechte für die Brunnen sind 2015 ausgelaufen, sie haben keine Verbindung mehr zur Wasserversorgung. „Die Behauptungen (...), die Gemeinde handle erst aufgrund des Projekts der Caritas oder lege deshalb Brunnen still, sind also falsch!“, heißt es in der Bürgerinformation.
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