Illegale Feldweg-Route wird erneut zum Thema

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Noch keine alternative Lösung für Häckselplatz-Strecke gefunden

Maulbronn. Im Maulbronner Gemeinderat ist erneut über den Feldweg diskutiert worden, der vom Maulbronner Parkplatz Diebsbusch in direkter Nachbarschaft der Mülldeponie Hamberg durch die Weinberge zum Häckselplatz nach Lienzingen führt.

Die Maulbronner Stadtverwaltung hatte auf Wunsch einer Gemeinderatsmehrheit den Feldweg Mitte November des vergangenen Jahres für Autofahrer gesperrt (wir berichteten). Eigentlich sind dort, was ein entsprechendes Verkehrsschild unmissverständlich anzeigt, Krafträder und Autos ohnehin verboten. Doch weil der Weg eine Abkürzung zum Häckselplatz ist, hielten sich viele Zeitgenossen nicht an die Spielregeln. Im Februar beschloss der Gemeinderat deshalb, die illegale Route dichtzumachen. Die Verantwortlichen im Rathaus wollten das Problem zuerst mit Hilfe einer Schranke lösen. Doch am Ende entschied man sich dafür, die Strecke mit zwei schweren Steinbrocken zu blockieren. Die wesentlich billigere Lösung stoppte Autos und ermöglichte Fußgängern und Radfahrern freie Fahrt – eine gute Sache, war die Verwaltung überzeugt. Doch schnell zeigte sich, dass dreiste Autofahrer die Steinblockade umkurvten, indem sie kurzerhand über den Acker fuhren, der an den Feldweg angrenzt. Damit nicht genug: In einer Nacht-und-Nebel-Aktion wurde die Barriere mit schwerem Gerät beiseitegeschoben. Seitdem ist die Frage, wie die Verwaltung Recht und Ordnung am Diebsbusch durchsetzen will. Übrigens: Eine neue Absperrung kommt den Steuerzahler vermutlich deutlich teurer zu stehen als die paar Hundert Euro, die von der Stadt für die Steine und die daran befestigten Warnbaken ausgegeben wurden.

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