Ideenfülle in Rot

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Spartenübergreifende Matinee am Theater Pforzheim

Pforzheim. „Alles rot“ war der Titel einer Matinee im Foyer des Theaters Pforzheim. Dabei ging es nicht um rot im politischen Sinn. Anlass war vielmehr das 2018 veröffentlichte Buch „Rot werden“. Autor der in diesem Band enthaltenen Gedichte und Essays ist der 52-jährige, in Eisenhüttenstadt geborene Dietrich Wagner, der nach dem Studium in Jena und Heidelberg seit knapp eineinhalb Jahrzehnten in eigener Praxis in Neuenbürg als Diplom-Psychologe tätig ist. Doch nicht genug damit, er ist auch Schriftsteller. Als solcher schreibt er Prosa, Lyrik und Theaterstücke. 2017 wurde sein politisches Kurzdrama „Die Bürgermeisterin von Lampedusa“ im Podium des Theaters aufgeführt.

In 16 Nummern beschäftigten sich Mitglieder des Balletts, des Sprech- und Musiktheaters in der von Dietrich Wagner moderierten Veranstaltung mit dem Thema „Rotwerden“. Dieses Phänomen „ist eines der letzten großen Abenteuer in den zwischenmenschlichen Begegnungen. Zu uns kommt das Rot in verschiedenen Momenten und in verschiedenen Formen. Kein Gesicht gleicht einem anderen. Jeder Farbton ist anders, doch sie sind verwandt, die Erröteten“, meint Wagner, der fragt: „Und was passiert mit den anderen, wenn wir blass werden, ist dann nur Stillstand?“.

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