IHK setzt auf Kurzarbeit

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Kammer erinnert an erfolgreiche Bewältigung der Krise 2008/09

Pforzheim/Enzkreis (pm). Nach Angaben der Agentur für Arbeit hat die Zahl der Betriebe in der Region, die das Instrument der Kurzarbeit in Anspruch nehmen, in der zweiten Jahreshälfte 2019 stark zugenommen. Vor dem Hintergrund der konjunkturellen Entwicklung hat die Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer Nordschwarzwald (IHK) das Instrument der Kurzarbeit als wichtiges Hilfsmittel hervorgehoben, um in wirtschaftlich schwierigen Phasen Mitarbeiter länger beschäftigen zu können. Um die Wirksamkeit der Maßnahme noch zu verstärken, fordert die IHK eine erneute Übernahme der für Arbeitgeber im Rahmen der Kurzarbeit anfallenden Sozialversicherungsbeiträge durch die Agentur für Arbeit.

Bereits während der Weltwirtschaftskrise 2008/09 hat der Gesetzgeber das Instrument der Kurzarbeit ausgeweitet und dadurch einen entscheidenden Einfluss darauf genommen, dass sich die Wirtschaft schnell erholen konnte. Damals wurde der Bezugszeitraum für Kurzarbeit von zwölf auf 24 Monate ausgeweitet und eine Beteiligung der Agentur für Arbeit an den Kosten für die Sozialversicherungsbeiträge der Arbeitgeber beschlossen.

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