IHK kritisiert Unterrichtsausfall an Berufsschulen
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Pforzheim (pm). Die Industrie- und Handelskammer Nordschwarzwald bemängelt den nach wie vor herrschenden Unterrichtsausfall an Berufsschulen. Anlässlich der Plenumsdebatte zum „Schnelleren Abbau des strukturellen Unterrichtsversorgungsdefizits der beruflichen Schulen“ fordert die IHK Nordschwarzwald gemeinsam mit elf weiteren Kammern im Land die Landesregierung daher nochmals auf, eine bedarfsgerechte und zeitnahe Lehrerversorgung an beruflichen Schulen – insbesondere auch im ländlichen Raum – umzusetzen. Nach Ansicht aller baden-württembergischen Kammern ist die Vernachlässigung der Berufsschulen ein riskanter Irrweg.
„Grundlage für das Erfolgsmodell duale Ausbildung ist die starke Gemeinschaft von Wirtschaft und schulischen Partnern. Die professionelle Unterstützung der Betriebe durch geeignete Fachlehrer ist deshalb unabdingbar“, sagt Georg Milo, Leiter Ausbildung bei der IHK Nordschwarzwald. So habe beispielsweise der seit 2009 zunehmende Unterrichtsausfall an der Heinrich-Wieland-Schule in Pforzheim von deutlich mehr als 15 Prozent zwischenzeitlich ein erschreckendes Ausmaß angenommen. Milo zufolge fehlen Fachpädagogen, größere Unternehmen müssten die Defizite durch Nachhilfemaßnahmen ausgleichen, kleinere Betriebe könnten diesen Aufwand nicht leisten.
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