IG Metall warnt vor Verwerfungen
Lokales Online
Enzkreis (pm). Die IG Metall unterstützt laut einer Pressemitteilung die in einigen Unternehmen getroffenen präventiven Maßnahmen, um Produktionsbeschäftigte vor dem Coronavirus zu schützen und dort, wo es möglich ist, die Produktion temporär einzustellen. Voraussetzung seien Zuschusszahlungen des Arbeitgebers zur Nettoentgeltabsicherung bei Kurzarbeit. Dies sei in der Region sowohl bei den tarifgebundenen Betrieben der Metall- und Elektroindustrie als auch der Edelmetall- und Schmuckindustrie der Fall. In nicht tarifgebundenen Betrieben jedoch drohten den Produktionsbeschäftigten bei Kurzarbeit Verluste beim Nettoentgelt von bis zu 40 Prozent. Daher fordert die Erste Bevollmächtigte der IG Metall, Liane Papaioannou, die die nicht tarifgebundenen Unternehmen der Branchen auf, mit ihren Betriebsräten ebenfalls Zuzahlungsregelungen in den Betriebsvereinbarungen abzuschließen. Die Corona-Pandemie dürfe nicht zu sozialen Verwerfungen führen.
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