Hoffen auf mehr Fahrgäste

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Nahverkehrsexperte aus Hamburg stellt dem VPE insgesamt ein gutes Zeugnis aus

Er sei besser als sein Ruf oder seine Wahrnehmung in der Öffentlichkeit, sagte Johannes von Aweyden, Nahverkehrsexperte und -berater der Hamburger BSL-Transportation, am Montag über den Verkehrsverbund Pforzheim/Enzkreis (VPE).

Enzkreis. Gleichwohl gebe es zumindest eine Schwachstelle, die gezielt anzugehen sei – der Schwund bei den Tagestickets. Rund eine halbe Million Euro fehlt dem Verbund im Zeitraum zwischen 2007 und 2017 in diesem Segment – oder 1,9 Millionen weniger Beförderungsfälle im selben Zeitraum. Eine Ursache für den Rückgang könnte sein, dass die frühere 24-Stunden-Karte abgeschafft wurde und seitdem die Gültigkeit mit Betriebsschluss endet. So konnte in der Vergangenheit ein etwa um 18 Uhr erworbenes Ticket noch bis zu diesem Zeitpunkt am Folgetag genutzt werden. Für von Aweyden sei es durchaus denkbar, dass frühere Nutzer von Tagestickets auf Einzelfahrscheine umgestiegen sein könnten. Die Erlöse daraus waren nämlich im Betrachtungszeitraum um knapp 1,3 Millionen Euro gestiegen. Insgesamt verzeichnete der VPE ein Einnahmenplus von 26 Prozent.

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