Hochspannung im Fehler-Festival
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TV Pforzheim erkämpft 19:19-Remis gegen den SC Frankfurt 1880
Pforzheim (pm). John Willis hat es prophezeit. Der Coach des deutschen Rugby-Vizemeisters TV Pforzheim sprach vor dem Bundesligaspiel gegen SC Frankfurt 1880 von einem „ganz engen Match“ und „Hochspannung bis zum Schluss“. Und was die Zuschauer im SüdwestEnergie-Stadion in Pforzheim-Eutingen am vergangenen Samstag erlebt haben, war eine den Blutdruck in die Höhe treibende Begegnung mit vielen kleinen, nervigen Fehlern auf beiden Seiten, wechselnden Führungen, großem kämpferischem Einsatz und einem Last-Minute-Showdown, der nichts für herzschwache TVP-Fans war. Am Ende blieb es beim 19:19, das für die unermüdlich, aber letztlich glücklos drückenden Rhinos nicht die erhoffte Belohnung war.
Viel Kampf, wenig Spielfluss zwischen TV Pforzheim (grün) und SC Frankfurt. Foto: Jürgen Keller
Für Rugby-Ästheten mag es eine unbefriedigende Begegnung gewesen sein. Man merkte beiden Teams die lange Winterpause an. Und so wurde das erste Bundesligaspiel des Jahres zu einem Fehler-Festival, in dem laufend Bälle nach vorne fielen, Pässe zu ungenau kamen oder schlecht gefangen wurden. Der Spielverlauf bot jedoch reichlich Spannung und insbesondere gegen Ende der zweiten Hälfte gab es zahlreiche Momente, in denen den Zuschauern der Atem stockte, weil der TV Pforzheim kurz vor dem Malfeld der Frankfurter für Daueralarm sorgte. Doch die Belagerung scheiterte an der beherzten Abwehr der Hessen und an den kleinen Pannen der Rhinos vor dem letzten Schritt über die SCF-Mallinie.
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