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Zu „Sender-Areal: SWR kündigt Mietern“ vom 22. Juni“:

Der SWR will neue Fakten schaffen. Auf dem Sender-Areal soll nur noch der 93 Meter hohe Stahlfachwerkturm übrig bleiben. Was war das noch für ein imposanter Anblick, als vom Senderhang noch vier große Sendemasten thronten. Davon übrig geblieben ist nur noch der 273 Meter hohe Hauptmast, dessen Schicksal demnächst vom Regierungspräsidium entschieden werden soll. Nun sollen die Wohnhäuser und Hallen weichen, die vor gut drei Jahren vom SWR noch als dringend benötigt bezeichnet wurden. Damals ging es unter anderem um die Einrichtung eines Museums für die Rundfunkgeschichte, für die sich der Senderverein starkgemacht hat. Nun müssen sich langjährige Mieter und Sendetechniker eine neue Bleibe suchen und werden innerhalb des Konzerns künftig anderweitig eingesetzt. Der SWR scheut die Kosten für den Hauptmast sowie die Instandhaltung der Gebäude, die aus Rundfunkgebühren bestritten werden. Ein Wirtschaftsbetrieb wie der SWR darf als Eigentümer natürlich seine Kosten auf den Prüfstand stellen. Als Anstalt des öffentlichen Rechts hat der SWR aber auch eine besondere Verantwortung.

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