„Heavy Metal wird es sicher nicht geben“

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Der neue künstlerische Leiter der Klosterkonzerte, Sebastian Eberhardt, setzt in seinem Traumjob vor allem auf Kontinuität

Er sieht jung und dynamisch aus, wird als neuer Chef der Maulbronner Klosterkonzerte deren bewährtes Fundament jedoch nicht gleich einreißen. Vielmehr setzt der neue musikalischen Leiter Sebastian Eberhardt auf das, was sein Vorgänger mit großem Erfolg etabliert hat.

Zu Tasteninstrumenten fühlt sich Sebastian Eberhardt hingezogen, der die Atmosphäre dieses Raumes im Maulbronner Seminar mit seinem Flügel schätzt.

Zu Tasteninstrumenten fühlt sich Sebastian Eberhardt hingezogen, der die Atmosphäre dieses Raumes im Maulbronner Seminar mit seinem Flügel schätzt. Foto: Roth

Maulbronn. Er ist erst 28 Jahre alt, aber gleichzeitig schon eine Art „Urgestein“ im Kloster Maulbronn: Sebastian Eberhardt, Musiklehrer am Evangelischen Seminar, Chorleiter, Organist und nicht zuletzt seit Kurzem auch offizieller künstlerischer Leiter der Klosterkonzerte Maulbronn. Das jugendliche Erscheinungsbild lässt einen ungestümen Mann erwarten. Wenn der Seminarmusiklehrer Eberhardt auch Verständnis für seine Schüler hat, die unter der Woche Rossini singen und am Wochenende in Diskotheken „die Sau raus lassen“, wird schnell klar: Da sitzt einer, der besonnen ist, der den Draht zur Jugend nicht verloren hat, seine neue Aufgabe allerdings mit Bedacht angeht. Auch wenn Eberhardt dem Festival seine eigene Note hinzufügen wird, will er das bewährte Fundament der Konzertreihe nicht einreißen. Dazu ist Sebastian Eberhardt eine verlässliche Fortsetzung der Klosterkonzerte auf hohem Niveau viel zu wichtig.

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