Hauen und Stechen statt Spatenstich
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Nach dem Rückzug eines Grundstückskäufers klafft im Knittlinger Etat eine Lücke – Mehrheit stimmt gegen Nachtragshaushalt
Ein geplatzter Grundstücksverkauf hat im Knittlinger Gemeinderat für ein gewaltiges Echo gesorgt. Die Mehrheit des Gremiums lehnte den nötig gewordenen Nachtragshaushalt der Kämmerin ab. Kritik wurde aber nicht an ihr laut. Sie zielte stattdessen, mitunter persönlich gehalten, auf den Bürgermeister.
Knittlingen. Schuldzuweisungen, die unverhüllte Absicht, Druck auf die Verwaltung ausüben zu wollen, der Wunsch, das richtige Signal an die Bevölkerung zu senden: Die lange und von vielen Zuhörern verfolgte Debatte hatte alles zu bieten – die drohende Haushaltssperre am Horizont inklusive. Eben jener Haushalt ist dadurch in eine Schieflage geraten, dass sich ein einkalkulierter Grundstücksverkauf im dritten Abschnitt des Gebiets „Knittlinger Kreuz“ nicht hat realisieren lassen. Ein potenzieller Investor aus der Automobilzuliefererbranche hat von seinem im Vertrag verankerten Rücktrittsrecht Gebrauch gemacht. Das Warum warf Fragen auf.
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