Harter Kampf gegen Betreuungslücken

Enzkreis

In vielen Kommunen fehlen nicht nur Kita-Plätze, sondern vor allem Fachkräfte. Jugendhilfeplaner Paul Renner wartet im Kreistagsausschuss mit konkreten Zahlen und Prognosen auf. Eine Azubi-Offensive soll helfen, dass die Löcher nicht noch größer werden.

Es mangelt nicht an guten Konzepten, auch nicht immer an Kita-Plätzen, der Flaschenhals ist der Fachkräftemangel für die Betreuung der Kinder. Archivfoto: Fotomoment

Es mangelt nicht an guten Konzepten, auch nicht immer an Kita-Plätzen, der Flaschenhals ist der Fachkräftemangel für die Betreuung der Kinder. Archivfoto: Fotomoment

Enzkreis. Rein rechnerisch fehlen im Enzkreis 367 Kita-Plätze. Paul Renner, Jugendhilfeplaner des Kreises, warnt allerdings davor, diese Zahlen für allzu bare Münze zu nehmen. Sie resultierten aus der Differenz zwischen den gemeldeten Bedarfszahlen der Kommunen im März 2022 und dem aktuellen Stand, wobei sich die Daten schon überholt haben könnten. Also Grund zur Entwarnung? Keinesfalls. Die Realität in den Kommunen spricht eine andere Sprache. Vor welch großen Herausforderungen sie stehen, haben Renner und Sozialdezernentin Katja Kreeb im Jugendhilfeausschuss des Kreistags dargelegt. Dabei kam aber auch zur Sprache, was die Kommunen schon geleistet haben. Gab es 2018 noch 150 Kindertageseinrichtungen mit 458 Gruppen, so sind es vier Jahre später 168 Einrichtungen mit 521 Gruppen. Wobei der Zuwachs fast ausschließlich auf Einrichtungen in kommunaler Trägerschaft oder bei dem Engagement freier Träger beruht, während sich bei den konfessionellen Einrichtungen wenig bis gar nichts getan hat.

Wir freuen uns, dass Sie sich für einen logo Artikel interessieren. Jetzt registrieren und weiterlesen.

  • Alle Webseiteninhalte
  • Inklusive aller logo Artikel
  • Jederzeit kündbar

Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen

Artikel empfehlen