Handyshop bleibt vorerst geschlossen
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Nach dem vorgetäuschten Überfall: Betreiber zeigt sich „zutiefst entsetzt und enttäuscht“
Mühlacker. Nach dem vorgetäuschten Raubüberfall am Donnerstagmorgen auf einen Mobilfunk-Laden an der Mühlacker Bahnhofstraße hat, sich der Inhaber zu Wort gemeldet. „Ich als Shop-Betreiber bin zutiefst entsetzt und enttäuscht über die Tatsache, dass sich meine Mitarbeiter hiermit bereichern wollten“, kommentierte Patrik Michele Cavallaro, der nach eigenen Angaben noch weitere Filialen des Anbieters O2 betreut, noch am Abend einen entsprechenden Beitrag auf der Facebook-Seite des Mühlacker Tagblatt. „Ich habe schon viele Mitarbeiter kommen und gehen sehen, aber so etwas Dreistes ist mir noch nie passiert“, fügte er am Freitag im Gespräch mit unserer Zeitung hinzu.
Aushang am Handy-Shop an der Bahnhofstraße. Er bleibt zunächst geschlossen.Foto: Huber
Seinen Laden werde er für mindestens zwei Wochen geschlossen halten. Das liege unter anderem daran, dass ihm die beiden beteiligten Mitarbeiter, die für die Filiale zuständig waren, weggefallen sind und er erst nach geeigneten Nachfolgern suchen müsse, so der Geschäftsmann, der sich nicht nur über die finanziellen Einbußen ärgert. Außerdem wolle er warten, bis alle Details geklärt seien und die Fakten auf dem Tisch lägen. Er werde die Türen erst dann wieder öffnen, wenn der Abschlussbericht der Kriminalpolizei vorliege.
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