Handwerk kämpft um Nachwuchskräfte
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Hauptversammlung der Maler- und Lackiererinnung: Betriebe sollen vermehrt Praktikumsplätze anbieten – Lob für Anti-Graffiti-Mobil
Pforzheim/Enzkreis. „Auch im Jahr 2013 war die Auftragslage gut“, erklärte Markus Wolf, Öffentlichkeitsbeauftragter der Maler- und Lackierer-Innung Pforzheim/Enzkreis/Neuenbürg auf der Hauptversammlung der Innung. Allerdings musste Wolf den Finger in eine offene Wunde legen: „Der Branche fehlen die geeigneten Nachwuchskräfte. Die Berufsschulklassen schrumpfen jährlich. Der Kampf um die besten Lehrlinge hat längst begonnen.“ Wolf forderte die Betriebe auf, vermehrt Praktikumsplätze anzubieten und sich um die Integration von jungen Zuwanderern aus Osteuropa zu bemühen, um dem Nachwuchsmangel zu begegnen.
Die Vorstandschaft der Maler- und Lackiererinnung mit Landesinnungsmeister Thomas Schiek (3.v.li.) und Innungsobermeister Heiko Seiter (5.v.li.). Foto: Jähne
98 Lehrlinge konnte die Malerinnung 2013 verzeichnen, exakt 44 Mitglieder habe der Verband momentan, berichtete Obermeister Heiko Seiter, der anschließend einen Rückblick über die Ereignisse des letzten Jahres gab. Auch hier stand die Werbung um Nachwuchskräfte klar im Vordergrund, wie etwa durch die Teilnahme an der Ausbildungsmesse „Chance 2013“ im Pforzheimer Kongresszentrum oder den Berufsinformationstag an der Alfons-Kern-Schule.
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