Großaufgebot der Polizei löst verbotene Flatrate-Party auf

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30 Einsatzkräfte haben in Rutesheim bis spät in die Nacht zu tun – Feier als Geburtstagsfest getarnt

Rutesheim (pol/md). Insgesamt 15 Streifenwagenbesatzungen sind zwischen Samstagabend und dem frühen Sonntagmorgen über mehrere Stunden in Rutesheim eingesetzt worden, um dort eine sogenannte Flatrate-Party aufzulösen. Bei solchen Veranstaltungen werden alkoholische Getränke ohne Mengenbegrenzung zu einem einmal zu entrichtenden Preis ausgeschenkt. Häufig werden solche Veranstaltungen über Facebook angekündigt, und nicht selten entwickeln sich daraus regelrechte Trinkgelage mit den entsprechenden Begleiterscheinungen.

Auch die Party in Rutesheim sei über Facebook bekanntgemacht worden, wie der Pressesprecher des Polizeipräsidiums Ludwigsburg, Peter Widenhorn, auf Nachfrage unserer Zeitung mitteilt. Solche über soziale Online-Netzwerke arrangierten Feiern stellten für die Polizei ein unkalkulierbares Risiko für die öffentliche Sicherheit dar. „Bei derartig organisierten Veranstaltungen wissen wir einfach nicht, wie viele Gäste kommen. Das ist für uns sicherheitstechnisch nicht mehr handhabbar“, sagt Widenhorn. Deshalb habe man dem Rutesheimer Organisator die Veranstaltung im Vorfeld polizeirechtlich untersagt. Der 19-jährige Leonberger habe jedoch trotz dieses Verbots zu der Flatrate-Party eingeladen.

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