Grabungen in großem Stil
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Denkmalschützer haben ihre Spurensuche beendet – Erdarbeiten ziehen die Blicke auf sich
Mühlacker. Nach dem Abschluss der archäologischen Spurensuche im künftigen Gewerbegebiet Lug-Osttangente sind dort die „Grabungen“ ganz anderer Art in vollem Gange: Mit schwerem Gerät ist das Bauunternehmen damit beschäftigt, das insgesamt rund fünf Hektar große Gelände für den Bau einer Werkhalle der ThyssenKrupp System Engineering einzuebnen.
Erdbewegungen: An der Osttangente wird das Gelände für ThyssenKrupp eingeebnet. Foto: Huber
Wie berichtet, hatten vor dem Beginn der eigentlichen Arbeiten Grabungstechniker im Auftrag des Landesamts für Denkmalpflege das Areal stichprobenartig untersucht und dabei unter anderem drei Speichergruben entdeckt, die sie auf die frühe Eisenzeit taxierten. Weitere bedeutende Funde, informiert auf Nachfrage der Projektleiter Hasso Urschel, hätten sich nicht ergeben. „Das Gelände ist freigegeben unter der Bedingung, dass wir bei den Erdbewegungen einen aufmerksamen Blick haben“, sagt der Vertreter der Düsseldorfer Firma Greenfield development, die im Auftrag von ThyssenKrupp die neue Produktionshalle plant und erstellt. Es gebe für umfangreichere Erdarbeiten die generelle Auflage, jegliche Funde und Entdeckungen, die eine archäologische Bedeutung haben könnten, zu melden.
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