Goldstadt wird zur Theaterhauptstadt
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Bei der 21. Auflage der Baden-Württembergischen Theatertage dreht sich in Pforzheim alles um das Thema „Fremdwahrnehmung“
Pforzheim. Im Kongresszentrum Pforzheim sind die 21. Baden-Württembergischen Theatertage eröffnet worden. Bis zum 23. Juni zeigen 27 Theater des Landes, davon zwölf Kinder- und Jugendtheater, an fünf Spielstätten in der Goldstadt rund 30 Produktionen unter dem Thema „Fremdwahrnehmung“.
Dieses Thema wurde gleich zum Auftakt des Festivals angesprochen, als Aykan Aydin, türkischstämmiger Bariton am Theater Pforzheim, am Flügel begleitet von Diethardt Haupt, dem Kapellmeister des Hauses, das Lied „Gute Nacht“ – „Fremd bin ich eingezogen, fremd zieh ich wieder aus“ aus der „Winterreise“ von Franz Schubert sang. Jürgen Walter, Staatssekretär des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst, überbrachte die Grüße von Ministerpräsident Winfried Kretschmann, dem Schirmherrn der Veranstaltungsreihe, und ernannte Pforzheim für diese Zeit zur „Theaterhauptstadt“ des Landes. Er machte sich Gedanken über die Kultur in Zeiten enger Haushalte, zog aber eine positive Bilanz hinsichtlich der Förderung der Theater durch das Land und die Kommunen. Er sprach von kultureller Bildung und interkultureller Arbeit.
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