„Gnadenlos untergegangen“

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Mühlacker. Der erste Saisonauftritt von Blau-Gelb Mühlacker ist daneben gegangen. Mit 29:41 unterlag der Handball-Landesligist beim TV Wössingen und Trainer Matthias Kremer zog danach ein zweigeteiltes Fazit.

Überaus zufrieden schaut Matthias Kremer nur vor der Pause drein. Der Auftritt nach dem Seitenwechsel gefällt ihm weit weniger. Foto: law

Überaus zufrieden schaut Matthias Kremer nur vor der Pause drein. Der Auftritt nach dem Seitenwechsel gefällt ihm weit weniger. Foto: law

Mit der ersten Halbzeit war der neue Coach „überaus zufrieden. Da hätten wir zur Pause auch führen können.“ Denn die Mannschaft setzte die ihr vorgegebene Marschroute größtenteils um. „Wir haben ein Konzept, und das hat die Mannschaft in der ersten Halbzeit zu 80 Prozent umgesetzt“, lobt Kremer. So lagen die Mühlackerer zur Pause auch nur mit 14:16 im Hintertreffen, obwohl sie sogar eine Handvoll bester Einwurfchancen nicht genutzt hatten. Der zweite Spielabschnitt war jedoch gar nicht nach Kremers Geschmack: „Da hat jeder gespielt, was er gerade wollte, weil er gedacht hat, wir kämen auch anders zum Erfolg.“ Zur mangelnden taktischen Disziplin gesellten sich auch etliche technische Fehler, die Kremer aber gar nicht weiter kritisierte: „Abspielfehler und Fehlwürfe passieren immer mal, das kann man nicht ganz abstellen. Aber wir haben unser Spielkonzept vollkommen verlassen, und deswegen sind wir gnadenlos untergegangen.“ Mühlacker gelangen nach der Pause zwar 15 Treffer, Wössingen hingegen schoss 25 Mal ins Netz der Blau-Gelben.

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