Gewerkschaft fordert Lohn-Plus von sechs Prozent
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IG-Metall-Vertreter benennen zum Tarifrundenauftakt der Schmuck- und Edelmetallindustrie ihre Ziele
Pforzheim (pm). Mit welchen Forderungen die IG Metall Baden-Württemberg in die Tarifrunde der Schmuck- und Edelmetallindustrie geht, haben Vertreter jetzt in Pforzheim der Presse gegenüber erläutert. Neben sechs Prozent mehr Lohn geht es um die Möglichkeit, zusätzlich zum Anspruch auf eine bis zu zweijährige kurze Vollzeit (bis zu 28 Wochenstunden) mit Rückkehrrecht zur 35-Stunden-Woche eine zusätzliche Unterstützung für bestimmte Beschäftigte zu erreichen. Dazu gehören laut IG Metall Menschen mit Kindern unter 14 Jahren oder zu pflegenden Angehörigen; ebenso Beschäftigte in belastenden oder restriktiven Arbeitszeitsystemen wie Schichtarbeit.
Die gute Konjunktur rechtfertige „ordentliche Entgeltsteigerungen“, so der Verhandlungsführer der IG Metall Baden-Württemberg, Walter Beraus: „Die Forderung nach sechs Prozent mehr Geld ergibt sich aus der sehr guten wirtschaftlichen Situation in den Betrieben und den positiven Aussichten für die Gesamtwirtschaft. Die Auftragsbücher sind voll, die Kapazitäten vielfach am Anschlag. Sechs Prozent mehr sind fair, machbar und bezahlbar.“
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